Skip to main content

Gläubiger – so kommen sie an die Bankdaten

Gläubiger – ihre fiese Masche

Quelle: http://schulden-killer.blogspot.de/

Ich habe einen Artikel gefunden der die fiese Masche der Gläubiger aufzeigt, wie diese an die Bankdaten eines Schuldners kommen, oder zumindest die Bank ermitteln können. Der Blog-Betreiber von schulden-killer.blogspot.de hat es ausgetestet und es war ein voller Erfolg.

Was wird benötigt? Erst einmal den vollständigen Namen des Schuldners und seine Telefonnummer. Am besten wäre die Festnetz-Nummer. Die Mobile-Nummer ist schwieriger, da es eine Fülle an Anbieter gibt und zwischenzeitlich ist anhand der Vorwahl der Handy-Betreiber nicht mehr zu erkennen.

Das Geburtsdatum und die Adresse zu wissen, wäre von Vorteil. Eventuell ist eine Mail-Adresse Weiter ist das Geburtsdatum und die gültige Anschrift nützlich.
In einigen Fällen ergibt sich aus einer vorhandenen Mail-Adresse auch der Telefon-Anbieter, z. B. @t-online.de (Telekom), @online.de (1+1) etc.

Jetzt werden erst einmal die großen Telekommunikations-Anbieter angerufen und es wird sich mit dem Namen des Schuldners gemeldet. Auf keinen Fall mit der Rechnungsstelle verbinden lassen, sondern mit dem Vertrieb. Sie landen mit Sicherheit in einem CallCenter und die sogenannten Call-Agents sind immer unter Zeitdruck und zudem vertriebsorientiert. Deren Aufgabe ist es auch während des Telefonates mit Kunden ein Produkt zu verkaufen. Die Call-Agents sollen dann merken, dass kein Interesse an einem Produkt besteht. Voraussetzung ist natürlich absolute Freundlichkeit und eine Entschuldigung, dass man derzeit kein Produkt benötigt, aber man Hilfe braucht. Leider habe ich keine Kundennummer und unter der Telefonnummer bin ich auch nicht zu finden. Die Telefonisten werden dann unter der Anschrift suchen, denn die kann ich ja korrekt angeben.




Man kann der Einfachheit halber auch sagen, dass man kein Telefon hat. Eine gute Begründung ist dann z. B. man hat eine Handy-Flat hat und deshalb ein Festnetz nicht gebraucht wird. Die Leitung wird ausschließlich nur für das Internet genutzt.

Findet der Call-Agent nichts, habe ich nicht den korrekten Telefonanbieter und probiere den nächsten. Als erstes wird die Telekom angerufen, danach Kabel Deutschland, Kabel BW, Vodafone und so weiter. Auf jeden Fall die Rufnummer mit der angerufen wird unterdrücken, da viele Anbieter bereits mit der eingehenden Nummer versuchen, den Anrufer zu identifizieren.

Endlich hat der Call Center Mitarbeiter dann meinen Datensatz anhand der Adresse und des Namens gefunden. Jetzt komm die Bitte um Hilfe.

Das Anliegen sei, die Bankverbindung zu überprüfen, da ich vor kurzem ein neues Konto bekommen habe. Mir würde es reichen, wenn ich den Namen der Bank bekomme. In den meiste Fällen bekomme ich den Namen des zur Zeit hinterlegten Kreditinstitutes oder den Hinweis, dass ich Barzahler bin. Um diese Peinlichkeit zu umgehen, kann man sich auch als Kreditinstitut, z. B. Sparkasse (Wohnort des Schuldners) melden und hinterfragen ob das Fax mit der Änderung der Bankdaten bereits angekommen ist und/oder welche Bank hinterlegt ist.

Diese Art des der Telefonate nennt man „Spoofing“ (Spoofing aus dem Englischen übersetzt steht für Manipulation / Verschleierung). Durch Einfühlungsvermögen und Freundlichkeit des Anrufers bemerken die Telefonmitarbeiter diese Art der Manipulation nicht und geben ohne es zu bemerken fast alle hinterfragten Auskünfte. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass manche Inkasso-Unternehmen „Spoofing“ gerne und oft verwenden.

Für was braucht man die Bankdaten? Wenn ein Titel (Vollstreckungsbescheid) vorliegt, kann man den Gerichtsvollzieher überspringen und direkt in die Zwangsvollstreckung gehen und versuchen über das Konto zu pfänden. Wohl dem, der seine Telefonrechnung bar einzahlt und kein Abbuchungsauftrag besteht.

Auch wenn es abenteuerlich klingt, aber es funktioniert tatsächlich und kann hier http://schulden-killer.blogspot.de/ bei Bedarf noch einmal nachgelesen werden.