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Schulden haben und Preisvergleiche

Schulden sind heutzutage fast normal und auf Anhieb fällt mir gerade nicht ein, ob ich überhaupt jemanden kenne, der noch nie Schulden hatte. Ob man nun ein Haus baut, eine Eigentumswohnung kauft oder sich ein neues Auto zulegt… wer kann das schon ganz ohne Schulden zu machen?! Wichtig ist, dass trotz regelmäßiger Ratenzahlungen genug Geld für die Lebenshaltungskosten zur Verfügung steht. Das ist absolute Voraussetzung ohne wenn und aber.

Oft ist bei Schulden der finanzielle Rahmen ausgereizt und auch keine Möglichkeit Rücklagen zu bilden. Man kann dabei nur hoffen, dass jetzt kein Haushaltsgerät oder das Auto kaputt geht. Ganz zu schweigen davon, dass sich event. am Einkommen etwas ändert und man krank oder arbeitslos wird. Gerade bei größeren Objekten wie Hausbau, Finanzierung einer Eigentumswohnung, oder das neue Auto, kann es übel werden.

Aber auch kleinere Schulden können zum unüberwindlichen Berg mutieren. Dispo überzogen, die ein oder andere Ratenzahlung und keinerlei Rücklagen. Verringert sich dann auch noch das Einkommen, ist die schleichende Überschuldung vorprogrammiert. So eine Situation wird von vielen Menschen einfach verdrängt und erst zugegeben, wenn das Geld für die Lebenshaltungskosten nicht mehr ausreicht.

Der Weg zur Schuldenberatung ist dann fast schon überfällig, aber unbedingt erforderlich. Das erste was die Schuldenberatung plant, ist die Erhöhung des Einkommens. Ja, Sie haben richtig gelesen und das ist die oberste Regel. Wer glaubt, dass die Schuldenberatung alles regelt und man sich um nichts mehr kümmern muss, liegt ziemlich daneben. Man wird sehr genau die Ausgaben prüfen und mit dem Schuldner einen Plan erarbeiten, welche Ausgaben unnötig sind und was geändert werden muss. Braucht wirklich jedes Familienmitglied ein Handy, ist der Strom- oder Kommunikationsanbieter zu teuer, welche Versicherungen sind unnötig, oder wo ist eine Tarifänderung möglich. Man glaubt es kaum, aber es kann dabei wirklich gutes Geld gespart werden.

Ich war zwar nicht bei der Schuldenberatung, aber endlich habe ich mich die letzten 2 Monate durchgerungen, mir diverse, preislich günstigere Anbieter zu suchen und wozu gibt es eigentlich das Internet, wenn nicht dafür. Bisher war der Aufwand immer zu groß für mich und außerdem war ich ja auch zufrieden. Wer weiß, ob bei den neuen Anbietern die Technik auch so gut ist, ich bin da schon viele Jahre und…und…und… Seltsamerweise findet man immer irgendwelche Vorwände, weshalb man noch bei den Teuren ist und im Grunde ist es einfach auch nur eine Art von Bequemlichkeit. Ich war platt, was gespart werden kann und hier die kleine Auflistung:

1. Handyvertrag

Hier habe ich nicht den Anbieter gewechselt, aber den Vertag. Ich hatte eine teilweise Handy-Flat und konnte in ein anderes Netz meiner Wahl kostenlos telefonieren, Internet-Flat und SMS unbegrenzt. Der Vertrag war ohne Handy, da ich mein altes behalten habe, aber dennoch mit 42 Euro im Monat recht happig. Auf einen Tarif umgestellt, mit monatl. 50 Minuten frei auf alle Netze, 50 SMS frei und Internet-Flat für 19,90 Euro.

2. T-ISDN und Internet-Flat mit ziemlich alter Gerätschaft.

Hier war ich mit 54 Euro Grundgebühr dabei und teurer geht es dafür nicht. Jetzt WLAN Telefon- und Internet-Flat, 4 Lizenzen für Norton für 19 Euro monatlich bei einem 2-Jahres Vertrag.

3. Energie-Lieferant

Das war wirklich heftig. Ich habe erst einmal mit dem  maingau-energie.de/stromrechner überprüft, wie hoch meine aktuellen Stromkosten eigentlich sind und dann verglichen. Keine Angst vor einem Wechsel, denn das ist wirklich problemlos und die Kündigung beim alten Lieferanten wird vom neuen Stromanbieter erledigt. Sie werden nichts davon merken, außer dass Ihre Abschlagszahlung wesentlich niedriger ist. Ich zahlte einen monatlichen Abschlag von 59 Euro, obwohl ich mit dem Verbrauch in einem normalen Bereich war. Jetzt sind es beim neuen Lieferanten knapp 30 Euro monatlich und das 2 Jahre garantiert. Das Tolle daran…ich kann monatlich kündigen.

Ich habe bei diesen 3 Posten eine Gesamteinsparung von von sage uns schreibe 86,10 Euro MONATLICH, also ein voller Erfolg. OK, eventuell sind die Einsparungen bei Ihnen etwas geringer, da ich mit Abstand die teuersten Anbieter hatte. Aber wie auch immer…ein Vergleich ist es allemal wert. Die Tage mache ich mit meinen Versicherungen weiter und bin sicher, dass ich da ebenfalls für gleiche Leistungen wesentlich weniger zahle. Durch die Einsparung kann ich die Monatsrate für meinen Kredit sichern und genau das war auch mein Ziel. 🙂