Achtung Scam/Vorschussbetrug!
Betreff:
Roswitha
Von:
Roswitha <roswith.vogel@gmail.com>
Ich entschuldige mich noch einmal dafür, dass ich mich auf diese Weise an Sie wenden muss, aber seien Sie versichert, dass ich dies in aller Aufrichtigkeit tue. Mein Name ist Roswitha Vogel, ich bin 71 Jahre alt, komme aus Lörrach in Deutschland und bin die Witwe von KLAUS-JÜRGEN LEHR. Vor einiger Zeit wurde bei mir ein Hirntumor diagnostiziert, der weiter wächst und mich dazu zwingt, mich in wenigen Tagen in Ottawa, Kanada, einer Operation zu unterziehen. Die Ärzte haben mir mitgeteilt, dass die Erfolgsaussichten der Operation gering sind. Allerdings habe ich von meinem verstorbenen Ehemann, Herrn KLAUS-JÜRGEN LEHR, eine Summe von 92.800 Euro geerbt, die er auf einem Sperrkonto bei der SWKBANK hinterlegt hatte. Als kinderlose Witwe habe ich lange nachgedacht und beschlossen, dieses Geld einer Person zu spenden, die es sinnvoll einsetzen wird, um Menschen in Not zu helfen. Ich möchte Sie für diese Spende auswählen und vertraue meiner Intuition. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mein Angebot annehmen würden. Ich werde Sie mit meinem Notar in Verbindung setzen, der Ihnen gerne zur Verfügung steht, um Ihnen bei den notwendigen Schritten zu helfen, damit Sie diese Spende ohne jegliche Bedingungen erhalten können. Wenn möglich, können Sie einen Termin mit ihm vereinbaren, um die Details zu besprechen. Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis und freue mich auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen,
Roswitha Vogel
Le mer. 3 juin 2026 à 11:25, roswith.vogel <roswith.vogel@gmail.com> a écrit :
Guten Tag,
ich hoffe, es geht Ihnen gut.
Ich entschuldige mich dafür, dass ich Sie auf diese Weise kontaktieren muss, aber ich habe Ihnen etwas sehr Wichtiges mitzuteilen und bitte Sie um Ihre Aufmerksamkeit. Ich würde mich sehr freuen, so bald wie möglich von Ihnen zu hören.
Mit freundlichen Grüßen,
Roswitha Vogel
Mit der realen Roswitha Vogel hat diese Betrugs-Mail nicht das Geringste zu tun.
Bei Scam/Vorschussbetrug ist der Ablauf immer nahezu identisch. Als erstes wird ein Geldbetrag in Aussicht gestellt. Das geht von Erbschaften über Geschäftsvorschläge, Gewinne bis zu Kreditvergaben. Allerdings muss man, um in den Genuss des Geldes zu kommen, in finanzielle Vorleistung treten, z.B. Notargebühren, Schmiergelder, spezielle Versicherung… usw. Egal wie auch immer, man wird keinen einzigen Cent der versprochenen Summe zu sehen bekommen. Hat man erst einmal etwas gezahlt, wird so lange Geld von den Betrügern gefordert, bis wirklich gar nichts mehr zu holen ist.
Für den Umgang mit derartigen Angeboten empfiehlt die Polizei:
· Nie antworten! Ihr Briefkopf, Ihre E-Mail-Adresse oder Kontonummer könnten für weitere kriminelle Taten missbraucht werden.
· Die Ihnen übersandten Angebotsschreiben oder E-Mails müssen Sie der Polizei nicht weiterleiten; gleichartige Angebote liegen bereits tausendfach vor.
· Werfen Sie den Brief weg oder löschen Sie die E-Mail!
· Sollten Sie bereits unmittelbaren Kontakt mit den Betrügern aufgenommen oder gar Zahlungen geleistet haben, erstatten Sie Strafanzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle! Zu Ihrer Sicherheit, falls die Betrüger die persönlichen Daten für weiteren Betrug verwenden, auch wenn Sie Ihr Geld nicht zurückbekommen.



